Was sind freie Radikale, was bewirken sie und woher kommen sie?

Freie Radikale sind chemisch sehr aktive Substanzen. Alle Moleküle bestehen aus Atomen, die aus Elektronen, Protonen und Neutronen aufgebaut sind. Sie benötigen ein gewisses Gleichgewicht. Einige Materialien haben dieses Gleichgewicht. Sie sind glücklich so wie sie sind und haben kein Bedürfnis, mit anderen Stoffen zu reagieren. Denke an einen Goldring. Er bleibt sauber und wird sich über Jahre hinweg nicht verändern. Eisen zum Beispiel wird anfangen zu rosten, weil es mit dem Sauerstoff in der Luft reagiert. Diese Reaktion geschieht, um dem Sauerstoff zu helfen, in einen ausgeglicheneren Zustand zu kommen. Sauerstoff ist ein Beispiel für eine sehr unausgewogene und sehr aggressive Substanz und gab dem Prozess der Oxygenierung den Namen. Aber Sauerstoff ist nicht die einzige Substanz, die zu "radikalem" Verhalten fähig ist.
In deinem Körper laufen eine Menge chemischer Prozesse ab. Besonders beim Sport und bei körperlicher Aktivität muss der Körper viele Kalorien verbrennen, um sie in mechanische Energie umzuwandeln, die dich laufen, springen, Ski fahren oder was auch immer du gerne tun möchtest. Wir alle wissen, dass Sport gesund ist, aber die Tatsache, dass beim Sport auch einige Abfallprodukte entstehen, ist weniger bekannt. Sport und alle Arten von körperlicher Aktivität produzieren einige freie Radikale, die den Körper schädigen können. Was sollten wir also tun? Alle Arten von körperlicher Aktivität meiden? Die Antwort ist nein. Unser Körper hat einen natürlichen Weg, das Problem zu lösen. Die Antioxidantien.
Es gibt noch eine weitere Quelle für Probleme. Freie Radikale werden auch durch alle Arten von Strahlung verursacht. Dazu gehören Radioaktivität, die natürlich sein kann (in einem Flugzeug, auf einem hohen Berg oder in bestimmten Gesteinen enthalten) oder vom Menschen verursacht wird (medizinische Röntgenuntersuchungen, Atomunfälle) und Licht (insbesondere ultraviolettes Licht von der Sonne). Je kürzer die Wellenlänge, desto mehr Energie hat die Strahlung und desto mehr Schaden kann sie anrichten. Deshalb ist Radioaktivität meist schlimmer als ultraviolettes Licht, das wiederum schlimmer ist als sichtbares oder infrarotes Licht oder Radiosignale. Was passiert also, wenn zum Beispiel ultraviolettes Licht auf deine Haut trifft? Das Licht besteht aus Photonen und wenn diese auf die Moleküle deiner Haut treffen, spielen sie Pool-Billard mit den Elektronen der Moleküle in deinen Zellen. Das Elektron wird getroffen und weggeschleudert. Wenn das passiert, gibt es Fälle, in denen das Molekül zu einem Radikal wird. Es wird radikal genannt wegen seines radikalen Verhaltens, denn es holt sich ein Elektron von einem anderen Molekül, egal ob es diesem Molekül damit schadet. Leider ist das noch nicht das Ende der Geschichte. Denn nun fehlt dem Opfer ein Elektron und es hat gute Chancen, sich ebenfalls in ein Radikal zu verwandeln. Eine wahrlich unerwünschte Kettenreaktion.
Das Schlimme für deinen Körper ist, dass all diese Radikale so besessen davon sind, ihr Elektron zurückzubekommen, dass sie vergessen, ihre Aufgabe zu erfüllen. Jedes Molekül deiner Zelle hat eine Aufgabe zu erfüllen, und wenn diese nicht erledigt wird, bekommt die Zelle Probleme. Oft stirbt die Zelle. Der Körper muss die tote Zelle durch eine neue ersetzen, aber das bringt den Nachteil mit sich, dass man schneller altert.
Wenn man Pech hat, passiert der Schaden in der DNA der Zelle. Dann kann die Zelle immer noch etwas tun. In manchen Fällen spielt die Zelle aber verrückt und macht seltsame Dinge. Zum Beispiel kann sie sich unkontrolliert vermehren. Und wir alle kennen den Namen dieser schrecklichen Krankheit: Krebs.
Eine weitere Quelle für freie Radikale ist unsere Umwelt. Viele radikale Substanzen sind in verschmutzter Luft, im Tabakrauch, in giftigen Stoffen, in Substanzen, die Krebs verursachen, enthalten.

Welche Auswirkungen haben freie Radikale auf meinen Körper? Gibt es Beispiele?

Viele der Wirkungen von freien Radikalen sind allgemein bekannt. Aber manchmal ist die Tatsache, dass freie Radikale die Ursache sind, nicht so gut bekannt. Lass uns also einen Blick auf einige dieser Situationen werfen und herausfinden, welchen Vorteil du hast, wenn du über die Rolle der freien Radikale Bescheid weißt:
Wenn du zu viel Zeit in der Sonne verbringst, bekommst du einen Sonnenbrand! Du weißt auch, dass manche Menschen den Sonnenbrand leichter bekommen und manche nicht. Ein Aspekt ist, das ultraviolette Licht daran zu hindern, in die Haut zu gelangen. Das kann durch Auftragen eines Sonnenblockers geschehen oder durch den natürlichen Hautsonnenblocker Melanin, das ist die braune Farbe in der Haut. Der zweite Aspekt ist die Verhinderung von Schäden. Wenn du mehr Antioxidantien in deiner Haut hast, wird ein höherer Prozentsatz der freien Radikale neutralisiert und deine Haut ist besser geschützt.
Irgendwann sind die Antioxidantien aufgebraucht. Dann beginnen die freien Radikale die Zellen zu zerstören. Der Prozess der Schadens-behebung hat ähnliche Symptome wie eine Entzündung und wird als Sonnenbrand bezeichnet.
Du weißt auch, dass ein Sonnenbrand die Wahrscheinlichkeit erhöht, an Hautkrebs zu erkranken. Der Grund wurde oben schon genannt: Freie Radikale können die DNA einer Zelle beschädigen. Wäre ein Antioxidans verfügbar gewesen, hätte es dich schützen können, indem es das freie Radikal neutralisiert.
Es ist allgemein bekannt, dass Menschen, die ihr Leben in der Sonne verbringen, schneller Falten bekommen. Falten sind ein natürlicher Effekt der Hautalterung. Und die Alterung ist der Prozess, bei dem absterbende Zellen durch neue ersetzt werden. Schütze also deine Zellen vor einem frühen Tod, indem du die Killer, die durch deinen Körper wandern, aufhältst. Verwende Antioxidantien, um die freien Radikale zu neutralisieren, die dich älter aussehen lassen, als du bist.
Da die Haut das sichtbarste Organ deines Körpers ist, sind die Auswirkungen freier Radikale auf sie mit am deutlichsten wahrnehmbar. Aber die gleichen Effekte gibt es auch bei allen anderen Organen. Manche Menschen wollen jung und attraktiv aussehen. Andere Menschen wollen lange und gesund leben. Für ein langes und gesundes Leben reicht es nicht aus, die Haut jung zu halten. Du musst dich auch darum kümmern, dass alle inneren Organe jung bleiben. Natürlich ist Hautkrebs nicht die einzige Krebsart, die auftreten kann. Auch innere Organe können betroffen sein. Wenn jedoch ausreichend Antioxidantien in dem Körper vorhanden sind, werden sie vor freien Radikalen geschützt. Das wird sich früher oder später für dich auszahlen.

Sind freie Radikale nur schlecht oder haben sie auch positive Aspekte?

Freie Radikale haben auch positive Aspekte. Bitte schau bei Wikipedia und anderen Quellen nach, um dich darüber im Detail zu informieren. Eine kurze Antwort lautet: Dein Körper braucht freie Radikale, aber es ist besser, nicht viel mehr als nötig zu haben. 

Wie können Antioxidantien die freien Radikale bekämpfen?

Antioxidantien haben eine recht friedliche Art, mit freien Radikalen umzugehen. Antioxidantien töten keine freien Radikale. Stattdessen machen sie sie wieder glücklich und verwandeln sie zurück in normale Moleküle, die ihre Arbeit tun können. 
Der Prozess ist leicht zu verstehen, wenn man sich daran erinnert, was das Radikal zum Radikal machte. Es war das Fehlen eines Elektrons. Was Antioxidantien tun, ist, in deinem Körper herumzuwandern und den freien Radikalen ein Elektron zu spenden. Das Radikal nimmt es, weil das viel leichter ist, als einem DNA Molekül ein Elektron zu entreißen. Dem Antioxidans fehlt zwar dieses Elektron, aber diese Spende war nicht so groß, dass es selber zum freien Radikal wird. Und genau das ist das besondere an den Antioxidantien. 

Wie kann ich freie Radikale vermeiden?

Zuallererst: Höre auf zu rauchen! Aber natürlich sollten du versuchen, auch alle anderen Arten von Umweltgiften zu vermeiden, soweit dies möglich ist. Das ist oft leichter gesagt als getan, denn wir alle müssen zur Arbeit gehen und können das Einatmen von Autoabgasen oder den Kontakt mit anderen reaktiven Chemikalien nicht ganz vermeiden.
Du solltest übermäßige Sonneneinstrahlung vermeiden, aber sei dir bewusst, dass dein Körper Vitamin D braucht und er es nur bekommen kann, wenn du die Sonne regelmäßig an deine Haut lässt. Der Schlüssel ist: regelmäßig dosierte Mengen an Sonnenlicht  statt übermäßige Mengen bei seltenen Gelegenheiten.
Vermeide Radioaktivität so weit wie möglich. Aber sei dir bewusst, dass moderne Röntgengeräte nur mit einer minimalen Dosis arbeiten und es meist einen guten medizinischen Grund gibt, warum der Arzt eine Röntgenaufnahme empfiehlt. Wenn das Röntgengerät jedoch sehr alt aussieht, solltest du besser einen Arzt aufsuchen, der ein neueres Modell besitzt.
Verzichte nicht auf Sport. Sport erzeugt zwar freie Radikale, hat aber viele andere gesunde Effekte. Du solltest aber extreme körperliche Belastungen, an die dein Körper nicht gewöhnt ist, möglichst vermeiden. Mit anderen Worten: Steigere das Trainingsniveau langsam und gleichmäßig. Wenn du also jahrelang keinen Sport gemacht hast, ist es keine gute Idee, mit einem Marathonlauf zu beginnen. Es gibt viele Trainer, die dir gute Ratschläge geben können, wie du dein Niveau steigern kannst.
Es gibt auch noch andere Dinge, die freie Radikale erzeugen: zu wenig Schlaf, Stress im Beruf oder im privaten Umfeld, Krankheit, einige medizinische Behandlungen, übermäßiger Alkoholkonsum.

Was kann ich tun, um freie Radikale zu bekämpfen?
Es gibt zwei Dinge, die du tun kannst:

1.    Vermeide die Entstehung von freien Radikalen in deinem Körper und verhindere, dass sie in deinen Körper gelangen
2.    Erhöhe die Verfügbarkeit von Antioxidantien für deinen Körper, damit mehr freien Radikale neutralisiert werden können 

Kann ich zu viele Antioxidantien bekommen?

Ja! Neueste wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass es möglich ist, zu viele Antioxidantien zu haben. Das ist kaum verwunderlich, denn fast jede gute Sache wird schlecht, wenn man zu viel davon hat. Allerdings ist ein Übermaß an Antioxidantien normaler Weise nicht die Folge von gesunder und ausgewogener Ernährung, sondern resultiert aus der zusätzlichen und unkontrollierten Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel. Andererseits haben aber viele Menschen weniger Antioxidantien als ideal ist. Du kannst diesem Dilemma entgehen, indem du deinen Antioxidantienspiegel regelmäßig überprüfst. Der einfachste Weg dies zu tun ist die Verwendung des nicht-invasiven Biozoom-Scanners. Er sagt dir, ob du daran arbeiten solltest, deinen Antioxidantienspiegel zu erhöhen, ob es dir gut geht oder ob du bereits zu viele Antioxidantien in deinem Körper hast.

Warum sollte ich meinen Antioxidantienspiegel messen?

Zunächst einmal erfährst du, ob du deinen Antioxidantienspiegel erhöhen solltest oder ob dein Spiegel bereits gut ist. Du wirst auch herausfinden, ob du bereits zu viele Antioxidantien hast und Nahrungsergänzungsmittel reduzieren solltest. Aber das ist nur die eine Seite der Medaille.
Es ist eine Tatsache, dass fast jeder Mensch weniger Antioxidantien hat, als ideal ist. Aber den Antioxidantienspiegel zu erhöhen ist nicht einfach. Es ist ein bisschen wie beim Abnehmen: Du schaffest es nur, wenn du den richtigen Weg für dich findest. Du musst antioxidantienreiche Lebensmittel finden, die dein Körper gut aufnehmen kann und die dir gleichzeitig schmecken. Denn wenn du das Essen nicht magst, wirst du 

wahrscheinlich für den Rest deines Lebens davon nicht mehr essen, nur um gesünder zu sein. Außerdem musst du herausfinden, welches Lebensmittel für dich funktioniert. Dasselbe Gemüse kann für eine Person eine gute Quelle für Antioxidantien sein, während es bei einer anderen Person nur wenig zum Antioxidantiengehalt beiträgt. Der Grund dafür ist, dass der Absorptionsgrad von Antioxidantien von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Außerdem gibt es einen großen Einfluss durch die Art, wie das Essen gekocht wird und was Sie zusammen mit dem Gemüse essen. Es spielt auch eine Rolle, wie viel Sie kauen. Darüber hinaus sind die Gemüsesorten unterschiedlich. Wir alle kennen die Tomaten, die zu 99% aus Wasser und wenig Geschmack und Farbe zu bestehen scheinen und können sie mit süßen, roten und intensiv schmeckenden Tomaten vergleichen. Die Anzahl der Antioxidantien ist ebenso unterschiedlich wie die Farbe und der Geschmack. 
Schließlich spielt auch dein Lebensstil eine wichtige Rolle. Wie viele Antioxidantien verbrauchst du? Treibst du Sport? Verbringst du Zeit in der Sonne? Perfekt, wenn du das tust! Noch besser, wenn du weißt, dass dein Körper dadurch ein paar Antioxidantien mehr braucht und du dafür sorgen musst, dass dein Körper diese auch bekommt. 
Hast du wenig Schlaf? Rauchst du? Nicht so gut, aber zumindest kannst du deinem Körper helfen, damit fertig zu werden, indem du ihm genügend Antioxidantien gibst.
Um einen besseren Antioxidantienspiegel zu bekommen, musst du einige Veränderungen ausprobieren. Wenn die Änderungen funktionieren, wirst du sehen, wie sich dein Antioxidantienspiegel nach ein paar Wochen langsam verbessert. Wenn er sich nicht verbessert hat, probiere etwas anderes aus, bis du Fortschritte siehst. Das wiederholte Messen deines Antioxidantienspiegels wird dir zeigen, ob du auf dem richtigen Weg bist.
Sobald du den richtigen Weg gefunden hast, kannst du weniger oft messen. Aber es ist eine gute Idee, ab und zu zu messen, denn im Alltag passen wir unsere Gewohnheiten ständig etwas an. So ist es ganz natürlich, dass man von einem wirklich gesunden Lebensstil zu einem weniger gesunden abdriftet, ohne es zu merken. Aber deine Messergebnisse geben dir ein objektives Feedback und erinnern dich daran, bevor dein Antioxidantienwert zu niedrig wird.

Wie schnell wird sich mein Antioxidantienspiegel verändern?

Die Geschwindigkeit der Veränderung hängt stark davon ab, wie sehr du dein Verhalten änderst.
Ein kleiner Prozentsatz der Menschen sieht nach jeder Mahlzeit eine Veränderung seiner Werte. Oft sind diese Menschen sehr dünn. Für die meisten normalen Menschen ist das nicht möglich, und es dauert zwei bis vier Wochen, bis Veränderungen sichtbar werden.
Angenommen, jemand hat einem Wert von vier und möchte auf einen Wert von fünf kommen, dann dauert es in der Regel bis zu zwei Monate, um das zu erreichen. Um Veränderungen schnell zu sehen, ist es notwendig, wirklich gesund zu leben: schlafe gut und ausreichend, vermeide Stress und esse vor allem Obst und Gemüse.
Es gibt viele Bücher über die Verbesserung des Antioxidantienspiegels. Es gibt viele Produkte, die dich unterstützen und es gibt viele Ernährungsberater oder Coaches für Fitness und Ernährung. Es gibt verschiedene Websites, die über Antioxidantien unterschiedlich informieren. Auch verschiedene Ärzte haben unterschiedliche Meinungen. Das liegt vor allem daran, dass die Verbesserung des Antioxidantien- spiegels eine Strategie erfordert, die auf dich zugeschnitten ist. Genau wie beim Abnehmen kann es passieren, dass eine Strategie bei jemand anderem perfekt funktioniert, bei dir aber nicht.
Es ist also nicht wirklich möglich, dir hier die perfekte Anleitung zu geben, was du am besten tun solltest. Neben dem erhöhten Verzehr von Obst und Gemüse gibt es aber noch einige generelle Tipps, die dir helfen können:

  • Bereite dir zu Hause Smoothies und trinke sie über den Tag. Es gibt viele antioxidantienreiche Rezepte, die nicht zu aufwendig sind und gut schmecken.

  • Vermeide energiereiche Lebensmittel, die keine Antioxidantien haben, da die Energie bei der Verbrennung im Körper teilweise in freie Radikale umgewandelt wird. Du solltest deshalb zu viel Reis, Brot und Kartoffeln vermeiden. Wenn du Nudeln isst, gieße sie z.B. mit reichlich Tomatensoße.

  • Achte auf die Dosierung, wenn du deinen Körper mit guten Nahrungsergänzungsmitteln unterstützt.

  • Rauche nicht, schlafe ausreichend und vermeide möglichst Stress.

  • Probiere auch Entspannungstechniken wie Yoga oder Chi Gong.

  • Ganz wichtig, gib deinem Körper Zeit, sei geduldig und warte ab was passiert. Entscheidend ist nicht, ob sich deine Werte nach 3 oder 6 Wochen ändern, entscheidend ist, dass du dran bleibst auch wenn es etwas länger dauert.

Ein zusätzlicher Aspekt: Wenn du ein wenig übergewichtig bist, könnte der Prozess der Verbesserung des Antioxidantienspiegels langsamer verlaufen. Das Körperfett ist ein Energiespeicher, der keine Antioxidantien enthält, wenn du dich nicht gesund ernährt hast. Dein Gewicht erfordert zusätzliche Energie, was wie eine Art permanente sportliche Aktivität ist. Und diese Aktivität erzeugt freie Radikale. Außerdem kann das Körperfett Antioxidantien aufnehmen und sogar speichern. Das führt dazu, dass sich die Werte des Antioxidantienspiegels weniger schnell ändern. Wenn du etwas abnimmst, reagieren die Antioxidantienwerte schneller auf Veränderungen in der Ernährung. Wahrscheinlich kannst du 

dann auch höhere Werte erreichen. 

Welche Lebensmittel enthalten viele Antioxidantien?

Generell sind die meisten Antioxidantien in Pflanzen enthalten. Es gibt Listen mit Antioxidantien-Konzentrationen (ORAC-Liste des US-Landwirtschaftsministeriums). 
Es ist eine gute Idee, viel Gemüse und Obst zu essen. Um es dir leichter zu machen, hat die Natur uns eine Art Farbcode gegeben: Fast jedes Gemüse, das rot, orange, blau oder lila ist, enthält viele Antioxidantien. Das Gleiche gilt für Beeren und für viele Früchte.
Grünes Gemüse (vor allem dunkelgrün) hat in der Regel auch viele Antioxidantien.
Auch viele Kräuter sind reich an Antioxidantien, aber wenn du nach Rezepten suchst, ist es einfacher, ein Rezept mit 100 Gramm Himbeeren zu finden als mit 100 Gramm Oregano. Denke immer daran, dass es nicht ausreicht, das Lebensmittel mit der höchsten Antioxidantien-konzentration zu essen, wenn du nur eine sehr kleine Menge davon isst.
Es gibt viele sogenannte Superfoods, die eine sehr hohe Konzentration an Antioxidantien haben. Du kannst sie ausprobieren.
Du findest auch viele Bücher und Informationen im Internet, wenn du nach antioxidantienreichen Superfoods, vitaminreichen, vegetarischen und veganen Rezepten suchst.
Antioxidantien finden sich auch in Lebensmitteln, die auf den ersten Blick nicht als gesund ansehen werden. Kaffee, Schokolade und Ketchup sind Beispiele dafür. Wenn das Lebensmittel aus anderen Gründen nicht gesund ist, musst du entscheiden, ob du es essen möchtest. Im Falle von Schokolade kannst du dunkle Schokolade wählen, um die gesündere Sorte mit mehr Antioxidantien zu dir zu nehmen.
In vielen Fällen enthalten Lebensmittel unglaubliche Mengen an Antioxidantien. Zum Beispiel Grünkohl. Aber du musst auch dafür sorgen, dass dein Körper sie gut aufnehmen kann. Du kannst folgende Dinge tun:

 

  • Manchmal will dich die Pflanze nicht an die Antioxidantien heranlassen. Sie hält sie in ihren Zellen schön verschlossen. Da hilft es, die Zellen aufzubrechen. Das kann man mechanisch machen, indem man die Nahrung gut kaut. Eine noch stärkere Wirkung erzielst du aber, wenn du die Pflanze in einen Hochleistungsmixer wirfst und zu sehr kleinen Stücken zerkleinerst. Manchmal kann man die Zellen auch durch Kochvorgänge aufbrechen.

  • Einige Antioxidantien können besser aufgenommen werden, wenn sie mit etwas Öl kommen. Deshalb fügen einige Smoothie-Rezepte ein wenig Leinöl hinzu. Das Öl nimmt während des Kochvorgangs einen Teil der Antioxidantien auf und der Körper nimmt das Öl und damit die Antioxidantien auf.

  • Vegane und vegetarische Kost ist in der Regel eine gute Idee. Es ist nicht so wichtig, ob du ein strenger Vegetarier bist oder nicht. Ein kleines Stück Fleisch schadet deinem Antioxidantienniveau nicht sehr.

Wähle deine Getränke mit Bedacht:

  • Smoothies mit Gemüse sind gut

  • Smoothies mit Obst sind gut

  • Fruchtsaft ist weniger gut, da er oft zu viel Zucker im Vergleich zur Menge an Vitaminen und Antioxidantien enthält.

  • Gemüsesaft ist gut (Tomate, Karotte, Gemüsemischung)

  • Grüner Tee ist gut (besonders Matcha-Tee)

  • Schwarzer Kaffee ist gut

  • Alle Getränke, die viel Zucker und einige künstliche Farbstoffe enthalten, sind nicht so gut

  • Wenn man durch das Getränk hindurchsehen kann, ist es in der Regel nicht so gut, denn die meisten Antioxidantien sind in kleinen Pflanzenteilen enthalten, die das Getränk undurchsichtig machen

  • Reines Wasser enthält keine Antioxidantien, aber auch keine Kalorien, die freie Radikale erzeugen, wenn dein Körper sie verbrennt. Wenn du also Sport treibst oder viel schwitzt, ist Wasser großartig. 

  • Die meisten alkoholischen Getränke sind nicht so gut. Wenn du jedoch ein alkoholisches Getränk möchtest, kannst du trotzdem etwas wählen, das einige Antioxidantien enthält. Rotwein ist zum Beispiel besser als Wodka.

Vermeide Lebensmittel mit wenig Antioxidantien und viel Energie. Vermeide es, zu viel Zucker, Reis, Kartoffeln, Brot und Fleisch zu essen. Aber all das ist in Ordnung, wenn du nicht zu viel davon isst.


Es gibt noch viel mehr zu diesem Thema zu sagen und es gibt viele verschiedene Meinungen. Wir sind uns völlig bewusst, dass dieser Text nur eine Sichtweise darstellt. Wir versuchen, so gute Ratschläge zu geben, wie wir können.
Wir ermutigen jedoch jeden, weiter nach den Meinungen anderer Leute zu diesem Thema zu suchen. Vor allem, weil du einige sehr leckere und gesunde Rezepte finden wirst, die es definitiv wert sind, entdeckt zu werden!